Die Zeit zwischen meiner Abreise nach Georgien und Rückkehr aus Wien erwies sich als äußerst abwechslungsreich und durchaus positiv. Wir haben endlich mehr oder weniger alle Artikel für’s Make Out Magazine fertig, die Reihenfolge steht auch schon, es braucht also “nur” noch das Layout und den Druck. Interessante neue Leute gab es auch und ein
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Alleine zu reisen ist immer wieder aufregend und gerade, wenn das mit vielen neuen Menschen und besonderen Aufgaben oder Themen verbunden ist niemals umsonst. Den Moment des Abfahrens macht das trotzdem nicht leichter. Zum einen ist es immer komisch die gewohnte Umgebung und mit ihr verbundene Rituale, Verantwortungen und Geliebtes zurück zu lassen, zum anderen
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Bei dem Vorbereitungstreffen hatte ich mir bereits ein Heim angesehen, in das Mädchen aufgenommen werden, die nach dem Erreichen der Volljährigkeit nicht mehr in den staatlichen Heimen bleiben können. Hier lernen sie, wie man einen Haushalt führt, den Garten bewirtschaftet und bekommen weiterführende Schulbildung. Im Vergleich zu den staatlichen Heimen wirkt dieser umgebaute Bauernhof wie das Paradies auf Erden und mir gefiel die Idee, dieses Projekt durch unseren Aufenthalt dort zu unterstützen.
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Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich genau aus der Ukraine zurück kam, aber die Zeit zwischendurch scheint wie ein Augenblinzeln vorbei gegangen zu sein. Gleichzeit habe ich viele Menschen die mir wichtig sind zwischendurch sehen können: Ostern mit der biologischen und nicht-biologischen Familie an der Ostsee, ein Wochenende mit Wahlverwandtschaft bei Hamburg, ein kurzer Besuch in Leipzig und in Berlin habe ich auch mindestens einen Abend/(Eis-)Essen mit fast allen Menschen verbracht, die mir wichtig sind. Dann gab es die großartige MOM- Party, das Wissen, dass unser Magazin und auch das Interesse daran stetig wächst und ganz bald hoffentlich etwas ganz tolles daraus wird.
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Eigentlich war ich mir gar nicht so sicher, ob ich von dieser verhältnismäßig kurzen Reise überhaupt schreiben sollte – bis ich danach gefragt wurde. Und irgendwie ist mir das Schreiben auch noch nie so schwer gefallen. Es geht gegen alle meine Prinzipien nur die negativen Dinge aufzuschreiben, die Tag für Tag auf uns einstürzen, ohne daraus Interventionsmöglichkeiten für die Zukunft zu ziehen. Und das fällt mir hier gerade sehr schwer…
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Die letzten Tage in Tbilisi waren noch mal bezaubernd. Nicht nur habe ich mich sehr gefreut meinen Gastgeber wieder zu sehen und noch mehr Zeit mit ihm zu verbringen – auch der Rest der Gespräche und Erlebnisse in diesen letzten zwei Tagen war toll.
Samstag wollte ich eigentlich Souvenirs kaufen, aber auf Kitsch hatte ich
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Ich sitze gerade in einem Van (komfortabler als Minibus), der wie so viele Minibusse und Taxis hier eine gerissene Frontscheibe hat. Ob sie die Autos so aus Europa kaufen, weil sie dort nicht mehr gefahren werden dürfen? Gibt es hier so viele Steinschläge oder Vögel die gegen die Scheiben fliegen? Von Unfällen und Zusammenstößen kann
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Ok. Now i’m going out with girly-girls. Das hatte ich schon so lange nicht mehr. Und es ist so interessant und für mich gleichzeitig auch schmerzhaft das zu sehen – auch wenn das arrogant und wertend klingt.
Am Anfang habe ich mich unwohl gefühlt, weil ich nicht dazu gepasst habe und das hat mich irgendwie
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So. This actually turned out to be quite great. Wir können alle jeder Zeit Einfluss auf diese Welt haben und sie zu einem toleranteren und sichererem Ort machen, auch wenn es dafür vielleicht viele kleine Schritte braucht. Das war das Ergebnis der letzten Veranstaltung und auch meine persönliche Erfahrung bei dem Ganzen. Ich habe mich nicht zurückgehalten und das Seminar so beeinflusst, dass ich sich sowohl etwas in der Gruppe geändert hat als auch das outcome für mich weitestgehend zufrieden stellend war.
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Um nach Kobuleti, der Ort wo unser Seminar stattfindet, zu kommen mussten wir mit vielen übermüdeten Menschen in einem Minibus über gefühlt unzählige Holper und Löcher fahren, so dass man ständig davon geweckt wurde, dass der Kopf gegen eine Wand stieß oder man fasst von der Sitzbank gefallen wäre. Dafür wurden wir hier gleich mit leckerem Frühstück begrüßt und konnten den Rest des verlängerten Vormittags (bis 16h) am Strand verbringen, den ich auch grade von der riesigen Terrassen neben unserem Zimmer sehe und der keine 200m entfernt ist.
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