Nach dem ganzen Rumgereise bin ich jetzt wieder gut in Uzhgorod angekommen und eingelebt. Gestern gab es einen kurzen Ausflug nach Szernye. Dort hat wie zu erwarten auch der Frühling Einzug gehalten und die Kinder haben kreative Blumenkränze gemacht.





Viele der Männer sind schon nach Kiev oder Moskau gefahren um dort zu arbeiten, die anderen wollen nächste Woche los – dann wird es bald wieder eine Frauen, Kinder und Rentner Siedlung! Auch die jüngeren Jungen wollen arbeiten gehen – nach Ungarn zur Gurkenernte. Darum hab ich jetzt Dienstag ein Date im ungarischen Konsulat um die nötigen Informationen für sie und ihre Ausreise einzuholen. Die Fotos die ich in Vári gemacht habe, haben alle sehr gefreut und es wurden mir zu fast allen Abgebildeten die Verwandschaftverhältnisse erklärt. Szimonettas Schwiegermutter… Cousine, Tante, Onkel von…. Das tolle türkisfarbene Haus kannten auch alle. Das ist von Donni! Mit seiner Frau waren wir gut befreundet! Und ich dachte ich zeige etwas Neues… Sie haben mir auch erzählt, dass die Familie schon immer “traditionelle” Röcke getragen habe und die Mutter der Frau von Donni diese früher selber nähte. Jetzt nach ihrem Tod müssten sie die wohl kaufen. In Uzhgorod ist das zweite mal Ostern (orthodox) und ich werde mit immer wieder neuem und frisch gebackenen Kuchen versorgt, auch wenn die Roma in Uzhgorod eigentlich alle ungarisches Ostern feiern. So weit für jetzt.