romaküche und arbeitsalltag

Überall um mich herum herrscht sympathisches Chaos. Ich sitze grade auf der Terrasse des Restaurants, das zum Hotel gehört, wollte eigentlich Kartoffelspalten mit Käse essen, stattdessen steht jetzt ein großes Bier und eine Suppe voller Speck und Bohnen vor mir. Lecker schon, aber auf diesem Glibschkram im Mund rum zu kauen klappt trotz größter Bemühungen einfach nicht. Jana und Mark, die so freundlich waren mich aus Deutschland mit all meinem Gepäck für ein Jahr mit dem Auto hierher zu bringen mussten leider nach ein paar Tagen wieder zurück, so dass ich Uzhgorod und meine neue, temporäre Heimat von nun an alleine Erkunden muss.

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ankunft

…Nach einer kurzen Ankommpause kamen schnell “Veronika” Rufe aus dem Flur (ich fürchte das wird noch ein wenig dauern bis ich sofort realisiere, dass ich damit gemeint bin) und wir wurden zum Essen in das zum Hotel gehörende Restaurant geführt. Griechischer Salat ist hier immer noch genauso toll wie sonst (und Schopskij Salat in Mazedonien) und wird bestimmt noch öfter auf meiner Speisekarte stehen. Richtig entspannt war das Essen aber leider nicht, dafür laut und interessant. Optisch ist das Restaurant fast noch opulenter als das Hotel – mit riesigen Bildern an der Wand, die romantisierende Zigeunerstereotype wiedergeben und wahrscheinlich für die gut zahlenden Ukrainer_innen, die dort auch gestern feierten, ein exotisches Flair verbreiten sollen…

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